Boliviens vielseitige Vegetation bietet ideale Reiseziele für Naturliebhaber. Die schroffe Bergwelt der Anden ist durchsetzt mit Gletschern und Bergseen, welche die Landschaft atemberaubend schön gestalten. Der Salar de Uyuni ist eine 12.000 km² große Salzwüste und liegt in einer Höhe von 3653 Metern. Die Isla del Sol ist eine Insel auf dem Titicacasee, einem der höchsten schiffbaren Seen weltweit. Auf der Sonneninsel coexistieren mehrere Indianerstämme, die den Mythos des Sonnengottes der Inkas wahren.
In der Gegend um den Amazonas gibt es rund 21 Nationalparks, die neben den Tropen auch Savannengebiete umfassen. Der Nationalpark Madidi erstreckt sich über die Region um den Río Madidi von den Anden bis in die Tropen. Die unberührten Wälder geben rund 1.000 Vogelspezien, zahlreichen Säugetieren wie Faultiere und Pumas sowie Amphibien Lebensraum. Außerdem leben im Regenwald mehrere indigene Völker, die sich noch immer traditionsbewusst von eigenem Anbau und der Jagd ernähren.
Die Hauptstadt Sucre liegt im Zentrum des Landes und zählt zu einer der schönsten Städte Boliviens. Die Altstadt, welche über sehr gut erhaltene, prachtvolle Bauten der spanischen Kolonialzeit verfügt, ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Parkanlagen und Plätze der Stadt tragen ebenfalls zu der Schönheit des Stadtbildes bei. Besonders sehenswert ist die Casa de la Libertad (Haus der Freiheit), in der im Jahr 1825 die bolivianische Unabhängigkeit erklärt wurde.
La Paz ist die größte Stadt des Landes und bei Touristen ebenfalls sehr beliebt. Sie liegt in einer Höhe von 3600 Metern, an die sich die Besucher erst einmal gewöhnen müssen. Ein faszinierendes Bild bieten die Häuser der Stadt, welche an den steilen Bergwänden der Anden empor klettern. Die Straßen in La Paz sind durch viele einheimische Märkte sowie Cafés und Restaurants sehr belebt. Außerdem gibt es zahlreiche Museen und Galerien. Das Museo de Metales Preciosos bietet die Gelegenheit, bolivianische Bodenschätze wie Gold, Silber und andere Edelsteine zu bewundern.