Auch in Bolivien lässt sich wie in vielen lateinamerikanischen Ländern kein wirklich allgemeines Klima benennen. Auch hier unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Klimazonen, die sich nach Höhenlage unterscheiden. Besonders auffällig ist jedoch wie stark sich die Zonen in Bolivien unterscheiden.
Im Tiefland, den Regionen Trinidad und Beni, herrscht tropisches Klima mit hohen bis sehr hohen Temperaturen, das gesamte Jahr über. In der regnerischen Zeit von Oktober bis März regnet es im Durchschnitt bis zu 260 mm auf dem Quadratmeter. Die meisten Touristen bereisen aus diesem Grund diese Gebiete besonders in der trockenen Zeit von April bis September.
In den höher gelegenen Regionen im Altiplano herrscht dagegen eher gemäßigtes angenehmes Klima mit durchschnittlichen Jahrestemperatur (in LaPaz) von 12°C. Während es im Tiefland das gesamte Jahr über gleich heiß bleibt, können hier die Temperaturen in den 'kälteren' Monaten von April bis September schnell unangenehm frostig werden.
In der dritten, noch höher gelegenen Zone in den Anden, ist das Klima am extremsten. An besonders kalten Tagen kann es als subpolar bezeichnet werden, Schnee liegt das gesamte Jahr über und es herrschen kontinuierlich Minusgrade.